David Sonnenbaum

Ich stehe für…

eine gewaltfreie Welt, wo Menschen diese sinnerfüllt mitgestalten. Eine lebendige Demokratie durch lokale Bürger:innenräte, wo die aufgeklärte Bevölkerung an demokratischen Prozessen mitbeteiligt ist. Ich werde nicht dabei zusehen, wie Lebensmittel für den Müll produziert werden, Tiere vergewaltigt und vergast werden und fossile Leistungswirtschaft weiter unsere Böden und Lebensgrundlagen zerstört oder Riesenautos uns unseren Freiraum rauben.

Meine Beweggründe

Als ich sah wie Mütterkühe und ihre Kälber in der Milchindustrie misshandelt und brutal verprügelt wurden und wie massenweise Lebensmittel für den Müll hergestellt und achtlos weggeworfen werden, habe ich erkannt: Diese brutale und verschwenderische Lebensweise die wir gerade führen, wird uns in das Verderben stürzen. Ich wollte nicht mehr Teil dieser Ausbeutung sein. Ich musste handeln.

Mein Tun

Jetzt: Trainer und Berater für gewaltfreien Widerstand, aktiv bei Robin Foods

2022: Mitbegründer Letzte Generation Österreich

2016 – 2020: (Mit)Initiator von Robin Foods, XR Rebel Rides, Radeln For Future, Gärten für Alle, Obststadt Wien und Einsatz für bedürfnis- und projektbasierte Bildung, darunter Kindergruppenbetreuer und Freizeitpädagoge in öffentlichen Schulen

2013 – 2017: VGT und Einsatz für Tierrechte

Meine Erfahrung

🌻 Friedlicher, ziviler Widerstand
🌻 Guerilla Gardening und Lebensmittelrettung
🌻 Agile Organising
🌻 Bedürfnis- und projektorientierte Bildung
🌻 Tierrechtsaktivismus

Meine Geschichte

2013 wurde ich aktiv beim VGT und habe immer wieder gegen die abscheuliche Pelzindustrie demonstriert. Später in der Nähe meiner neuen Gemeindewohnung in Döbling habe ich Joe vom TüWi kennengelernt, der dort einmal im Monat eine Volxküche aus geretteten Lebensmitteln veranstaltet hat. So kam auch ich zum Retten von Lebensmittel durch das Tauchen in Müllräume von Supermärkten. Es wurde zu meiner neuen Berufung. Bald habe ich gemerkt dass ich die mit meinem Citybike und dem kleinen Anhänger die Mengen, die jeden Tag weggeschmissen werden, nicht alle retten kann und habe mir ein Lastenrad zugelegt: ein Bakfiets.

Mit der Zeit bin ich Foodsharing beigetreten, habe Kooperationen aufgebaut und die Mengen an geretteten Lebensmittel wurden immer mehr. Ich habe begonnen Cargo Rides zu organisieren, wo mir einer Kolonne von Lastenrädern regelmäßig Lebensmittel gerettet haben und dann an belebten Plätzen fairteilt haben.

Und dann kam Ron Finley. Heute noch eine große Inspiration. Sein Akt des zivilen Ungehorsams im Bereich des Guerilla Gardening hat auch mich ermutigt Gemeinschaftsgärten in Wien aus dem Boden zu stampfen. Dazu gehört der Hugo Wolf Park, eine kleiner naturnaher Garten im Gemeindebau und die Wildbiene 19. Bis dahin hatte ich bereits ein weiteres Lastenrad: die Christiania, mit dem ich das meiste Material besorgt habe.